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Wo sich einst die Römer mit Hannibal schlugen, finden sich die bekanntesten Anbaugebiete Spaniens. Von der Fläche her ist Spanien das größte Wein-Land der Welt (ca. 1,1 Mio. ha), es liegt jedoch aufgrund der kargen Böden in der Weinproduktion hinter Frankreich und Italien an dritter Stelle. Aufgrund der großen Vielfalt an Lagen und Böden in den einzelnen Weinbau-Regionen verfügt Spanien über eine reichhaltige Wein-Vielfalt. Spanischer Wein wird vielfach mit der Region Rioja in Verbindung gebracht. Jedoch gibt es neben den Gebieten Rioja / Rioja Alta andere bedeutende Gebiete für Wein aus Spanien, wie beispielsweise Navarra oder das größte Gebiet La Mancha. Trotz des historisch nachweisbaren Weinbaus bereits zur Römerzeit, reicht der moderne Anbau nur bis ins 19. Jahrhundert zurück. Damals stellten die Winzer ihre Lagerungsmethoden um und waren zugleich Nutznießer der Reblausplage in Mitteleuropa. Die ganze nordspanische Region wurde zu einem Mekka für Qualitätsweine erklärt. Ausländische Händler begannen die Weine zu importieren.
Die häufigsten zehn Rebsorten sind:
Airén (weiss) mit ca. 390.000 ha Grenache = Garnacha (rot) mit ca. 180.000 ha Bobal (rot) mit ca. 113.000 ha Monastrell (rot) mit ca. 107.000 ha Tempranillo (rot) mit ca. 75.000 ha Pardina (weiss) mit ca. 55.000 ha Macabeo (weiss) mit ca. 46.000 ha Palomino (weiss) mit ca. 36.000 ha Pedro Ximénez (weiss) mit ca. 20.000 ha Parellada (weiss) mit ca. 18.000 ha
» Spanische Weine
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