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Weine aus Österreich hatten über ein Jahrzehnt mit einem Image-Problem zu kämpfen. Grund: Der Weinskandal zu Beginn der 80er Jahre. Seit dieser Zeit setzen die Winzer aus der Alpenrepubilk auf Qualität statt Masse und haben damit Erfolg. Wenn auch noch nicht beim breiten Publikum, da die erzielbaren Produktionsmengen weit hinter den Konkurrenten aus Frankreich und Italien zurückbleiben. Die Güte der Weine allerdings genügt internationalen Maßstäben, was von Fachleuten bestätigt wird. Österreich lässt sich als kleines, aber feines Weinbauland mit vier Weinbauregionen und 16 Weinbaugebieten charakterisieren. Mit einer jährlichen Produktionsmenge von rund 2,5 Mio Hektoliter (im langjährigen Durchschnitt) und einer Anbaufläche von ca. 57.000 Hektar rangiert Österreich in Europa an der 12., international etwa an der 18. Stelle. Zudem kann Oesterreich auf eine lange Tradition im Weinbau verweisen. Bei vor- und frühgeschichtlichen Grabungen im burgenländischen Zagersdorf wurden Traubenkerne gefunden. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass schon die Vorfahren in der Hallstattzeit (700 v.Chr.) gerne Wein tranken. Auf dem Grossteil der Ertragsflächen sind Weissweinsorten angepflanzt, die Hauptsorte in Österreich ist unangefochten der Grüne Veltliner (eine einheimische Spezialität), der auf fast 37 Prozent der Weinbaufläche wächst. Der Anbau, von für Österreich neuen Traubensorten, wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot, nimmt stetig zu. Jedoch wird darauf geachtet, dass die traditionellen Sorten nicht vollends verdrängt werden.
» Österreichische Weine
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